C  a  f  é     M  o  o  s  m  ü  h  l  e

               
               
     

Geschichte

     
           
               
Café   Die "Moßmill" wurde schon im Jahre 1611 urkundlich erwähnt. Nachstehende Chronik läßt in die wechselvolle Vergangenheit des Anwesens hineinblicken.

Bis zum Beginn unseres Jahrhunderts klapperte hier länger als 300 Jahre eine gutgehende Mühle. Wann dieselbe entstanden ist, weiß man nicht genau. In den Kirchenbüchern der Pfarrei Au konnte als älteste Eintragung gefunden werden:
"1611 Georg Steindl, vorher Bened. Weigl auf der Moßmil, Saalbuch 1644"

Das Anwesen stand bis zur Gründung der Wiesenentwässerungsgenossenschaften (1898 bis 1905) inmitten nasser, ertragsarmer Grundstücke. Diese sumpfigen, einmähdigen Wiesen lieferten nur saures Roßheu oder Streu. Mit dem etwas verächtlichen Ausdruck: "im Moos drunten" wurde dieses Gebiet als minderwertige Landschaft bezeichnet. Hieraus ist der Name "Moosmühle" entstanden.

Neben zwei Mühlgängen und einer Putzerei (genannt Kopperei) waren in diesem großen Gebäude auch ein Knochenstampf (Beinstampf, zur Herstellung von Knochenmehl, dem damals einzigen Kunstdünger) sowie ein Ölschlag (genannt Ausschlag) zur Erzeugung von Leinöl untergebracht. Die Mühlgänge wurden durch drei oberschlächtige Wasserräder angetrieben, gleich anschließend waren noch zwei unterschächtige Räder zum Antrieb von Knochenstampf und Ölschlag.

Ungefähr sechtzig Meter südlich vom Mühlgebäude stand eine Schneidsäge zum Bretterschneiden (mit nur einem Sägeblatt). Dieses Gebäude war - mit Ausnahme vom Sägestüberl - vollständig aus Holz gebaut und mit Brettern gedeckt. Getrieben wurde das Sägewerk von einem etwa 1 Meter hohen, schnell umlaufenden Wasserrad, einem sogenannten Floderer.

   
       
       
       
       
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